Türmgestürm

turmhoch
stürme ich
türmen sich türme
stürmen mich stürme
türme ich
sturmtief

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Mondnacht, so still und heimlich

so lang und breit
erzählt sich der Fluss
durch die nächtliche Landschaft

so voll und ganz
schreibt sich der Mond
ins schwarze Wasser der Nacht

ganz kurz und klein
schlage ich mich durch die Büsche
ans Ufer, stehe, schaue und staune:

ach, schön und gut
ist die Welt, ist mein Leben
in genau diesem einen Augenblick

hin und weg (1)

Ules „Hin und weg“-Wortspiel hat mich zu zwei kleinen Texten inspiriert, die meiner Vorstellung von einer „Poetik des kleinen Wortes“ doch sehr nahe kommen. Danke, liebe Ule!
Und beim ersten Text klingt auch noch ein Satz eines Menschen nach, der mir – im Zusammenhang mit dem Thema Auswandern – einmal sagte, es gehe nicht darum, von etwas weg, sondern darum, zu etwas hin zu wollen.

kein hin und her
nicht hin und zurück
nicht hin und wieder
nur fort und weg

nur weg und hin
und hin und weg